Glutamat - Harmlos oder gefährlich?

Gesundheitstipp

Glutamat nehmen wir mit großer Sicherheit über Lebensmittel täglich in uns auf. 

Die Glutamat Befürworter proklamieren seine absolute Harmlosigkeit, die Gegner sprechen von schwerwiegenden Risiken.

Die Wissenschaftler bemühen sich um Klärung des schwierigen Sachverhalts.

Und wir geben Ihnen eine Übersicht über den aktuellen Stand, gemäß unserer Devise: Vorsprung durch Wissen!

Eines ist jetzt durch neueste Studien belegt: Wird Mäusen Glutamat appliziert erkranken sie an Leberentzündung und entwickeln häufig ein metabolisches Syndrom. Darunter werden alle Krankheitsbilder wie Übergewicht, gestörter Fett- und Cholesterinhaushalt, Bluthochdruck und erhöhter Blutzuckerspiegel zusammengefasst. Dies sind also Erkrankungen, die als die Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen eingestuft werden.

Außerdem wurde an Ratten nachgewiesen, dass Glutamat die Konzentration des „Schlankheitshormons“ Leptin herabsetzt, mit der Folge, dass vom Gehirn falsche Botschaften ausgehen über die Versorgungslage des Körpers: es kommt zu einer „Hungerbotschaft“ ohne echten Bedarf! 

Beobachtungen an Menschen scheinen diese Tieruntersuchungen zu bestätigen. Denn gerade bei Menschen die sich überwiegend mit Fertiggerichten, Chips, Knabbereien oder Fast Food ernähren – da ist immer Glutamat enthalten - scheint das Signal in Richtung „Gefräßigkeit“ vermehrt aktiviert zu werden. 

Vom Glutamat wissen wir auch, dass es bei vielen Menschen das „China-Restaurant-Syndrom“ auslösen kann. In diesen Restaurants wird besonders viel Glutamat den Speisen zugesetzt, um sie auf billige Weise geschmacklich zu schönen. Zuviel kann aber Kopfschmerz, Gliederschmerzen, Taubheitsgefühl im Nacken und Übelkeit auslösen.

Da kommt es einem fast wie Hohn vor, wenn noch 2006 von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) 6000 Milligram pro Kilo Körpergewicht als unbedenklich eingeschätzt wird. Denn da kommen wir immerhin bei einem 75 Kilo Mann auf sage und schreibe 450 Gramm/Tag. Eine unvorstellbare Menge, die aber die DGE nicht unbedingt auf die Seite des Verbrauchers schlägt. Aber da hätten wir noch ein paar DGE Beispiele, die sie nicht in das beste Licht setzt.

Wir raten Ihnen deshalb: selber Speisen zubereiten, Glutamat meiden, so gut es geht. Zumal das meiste Glutamat biotechnisch mit Hilfe von Bakterien hergestellt wird, die zum Teil gentechnisch verändert sein können und dabei tierische Rohstoffen zum Einsatz kommen.

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