Sportmythen

August 23, 2019

Sportmythen

1. Outdoor-Sport ist gesünder als Indoor-Sport

 

 „Schlechtes Wetter gibt es nicht – nur schlechte Kleidung“ - Wer kennt diesen Spruch nicht von den übermotivierten Outdoor-Sportlern, die mit dem Rad oder auch zu Fuß an einem vorbei rasen. Viele der Outdoor-Sportlern sind fest davon überzeugt, dass außen Sport zu treiben viel gesünder sei als im Fitnessstudio, doch was steckt wirklich hinter dem Sportmythos? 

Einfach pauschal zu sagen, dass Outdoor-Sport gesünder sei als Indoor, stimmt nicht immer. Besonders die Umweltbedingungen spielen hierbei eine sehr große Rolle. Wer zum Beispiel in einer eher städtischen Gegend Sport treibt, setzt sich natürlich einer höheren Abgas- und Feinstaubbelastung aus, als jemand, der in der puren Natur zu Gange ist. Genauso sind extrem hohe oder extrem niedrige Temperaturen nicht besonders gesundheitsfördernd. Während zu hohe Außentemperaturen zu Dehydrierung oder Kreislaufschwächen führen können, führen zu niedrige Temperaturen zu einer Schädigung der Lunge. 

 

2. Die Fettverbrennung setzt erst nach 30 Minuten ein

 

Das ist eine Aussage, die sich sehr hartnäckig hält. Sie stimmt aber nicht, zumindest nicht ganz. Bei einer Belastung greift unser Körper immer auf mehrere Energiequellen gleichzeitig zurück. Die beiden wichtigsten Energielieferanten sind dabei Kohlenhydrate und Fette. Ganz gleich, was Sie gerade tun, es werden immer beide Energiequellen parallel genutzt, allerdings mit unterschiedlichen Anteilen. Wie hoch der prozentuale Anteil der jeweiligen Energiequelle ist, hängt von der Art, der Dauer und vor allem von der Intensität der körperlichen Belastung ab. Demzufolge werden von Anfang an auch Fette verbrannt. Die Fettverbrennung wird allerdings von Minute zu Minute mehr - so erreichen wir bei ca. 30 Minuten eine max. Fettverbrennung - daher stammen die 30 Minuten. 

 

3. Man sollte direkt nach dem Sport nichts essen

 

Unser Körper verbrennt nicht nur während dem Sport, sondern auch noch danach Kalorien. Das ist der sogenannte "Nachbrenne-Effekt". Je nach Dauer der Belastung und ihrer Intensität ist er auch unterschiedlich ausgeprägt. Wenn man zum Beispiel einen Marathon läuft, kann dieser auch einmal einen ganzen Tag anhalten! Nach einen kleinen Training im Fitness-Studio hingegen verpufft er wieder relativ schnell. Falsch ist nun aber, dass man direkt nach dem Training nichts essen sollte. Der Körper verbrennt ohnehin schon mehr - da ist es egal ob man direkt nach dem Sport oder 2 Stunden später isst. 

 

4. Magnesium beugt Krämpfe vor

 

Krämpfe sind immer etwas unangenehmes. Oft nehmen wir dann eben auch Magnesium um diese vorzubeugen. Der Effekt ist aber gut überschaubar. Um die Krämpfe komplett zu verabschieden, müssten wir mindestens 400 - besser noch 600 mg Magnesium einnehmen. Das wieder herum würde zu Durchfall führen - und das will glaube ich keiner von uns. Also lieber dehnen, das hilft besser!

 

5. Nur wenn man ordentlich schwitzt, bringt der Sport auch wirklich etwas

 

Irrsinn. Man sollte sich bestenfalls nicht zu sehr verausgaben, sondern bei einem gemäßigten Pulsbereich trainieren. Man sagt, 180 minus das Lebensalter sei der optimale Puls zum Trainieren. Ist der Puls beim Sport zu hoch, kannst Du deinem Herz-Kreislaufsystem schaden. Wenn Du also Lust auf Auspowern hast, dann mach doch z.B. ein Intervall-Training. Auch das Schwitzen sagt rein gar nichts über die Anstrengung oder Effektivität eines Trainings aus. Jeder Mensch schwitzt anders, schneller oder langsamer und trainierte Menschen schwitzen oftmals schneller. 

 



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